Pint Please Logo
Apple app store logoGoogle play store logo
Annapolis Brewing Company
9 ratings
Annapolis Brewing Company
Canada

Is this your brewery?
Register your brewery for FREE and be in control how you are presented in Pint Please!
Register your brewery

Reviews

Post author: Bierbert
Bierbert
4 years ago
4.0
Courthouse Coffee Vanilla Stout - was für ein klangvoller Name, den die Annapolis Brewing Co für dieses Leckerli ausgesucht hat. Das Stout mit 6,3% zeigt sich dunkel und schwarz im Glas, mit feiner, cremiger Schaumkrone in Karamellfarbe. Für die Nase gibts zunächst eine feine Portion Kaffee und Bitterschokolade. Vanille dringt für mich keine hervor. Die kommt dafür gleich beim Antrunk voll zur Geltung: feinste Vanille vermischt sich hier mit Bitterschokolade. Das Ganze ist leicht süßlich zu Beginn, wird dann durcj etwas kräftigere Schokoladennoten überdeckt. Ein wunderbar süßliches, vanilliges Stout.

Post author: Bierbert
Bierbert
@ Annapolis Brewing Co
4 years ago
3.5
Oha, fast hätte ich noch einen besonderen Schmack aus der Verkostung bei Annapolis Brewing Co. unterschlagen - mit dem Calientide hat die Brauerei Ende September eine brandneue Kleinauflage eines Specialty spiced Beer in den Braupub gebracht, das mit Honig der Halifax Honey Company erzeugt wurde. Doch damit nicht genug, neben dem Honig sind auch Jalapenos und Chili-Schoten mit in den Brauprozess eingeflossen. Das spiegelt sich in der Präsentation des 4,7-Prozenters (21 IBU) wieder - den gibt es ausgeschenkt original mit Chili-Schote. Farblich bewegen wir uns beim Calientide im güldenen Bereich, garniert mit feinporigem Schaum. Das Aroma ist süßlich, mit leichtem Paprika-Anhauch und Chili! Beim Geschmack nimmt der Gaumen etwas holzige Noten wahr, dazu eine dezente Bitterness, sowie deutlich die Chili-Schärfe am Zungenrand. Das kann einige Geschmacksknospen lähmen, sorgt insgesamt jedoch für eine durchaus abgefahrene und interessante Combo. Schräg, scharf und cool zugleich, wenngleich sicher nicht jedermanns Geschmack.

Post author: Bierbert
Bierbert
4 years ago
3.5
Mit Volldampf schickt die Annapolis Brewing Co (jaja, ich hab noch eins davon im Gepäckfach) ein Rye IPA auf die Gleise zwischen Kühlschrank und Kehle mit Zwischenstopp im Bahnhof Tasting-Glas. Dieser IPA-Express mit Roggengerste dampft mit kräftigen 60 IBU und 6,7% um die Ecke und zeigt sich in einem kupferfarbenen Anstrich. Dampf - also Schaum - speit diese Lokomotive neuschottländischer Braukunst nur gering feinporig und kurz haltbar aus. Dafür wehen kräftige Fruchtnoten (erinnert mich an Traube/Rosine mit nem Hauch Sherry) um die Nase. Die Kostprobe im Sitzwagen ergibt ein relativ kräftiges Sherry-Bouquet mit feinen citrus-hopfigen Noten. Der Eindruck wird mit jedem Schluck ein bisschen besser, sodass der Zug am Ende doch pünktlich im Bahnhof ankommt und zufriedene Geschmacksknospen auf dieser Reise zurücklässt.

Post author: Bierbert
Bierbert
4 years ago
3.5
Die Akadier sind Nachkommen frnanzösischer Siedler, die sich in der damaligen Kolonie Akadien niedergelassen haben und eine in doppelter Hinsicht bewegte Geschichte hinter sich haben. Zu ihren Ehren und der Region braute die Annapolis Brewing Co das Acadian Honey, ein Brown Ale mit 5,7% und 20 IBU. Das bräunlich-rote Getränk mit stabilem feinporigen Schaum versprüht ein blumiges Aroma (erinnert an Freesien, habe ich mir sagen lassen) mit Malznoten und einem Hauch Honig. Geschmacklich kommt das Brown Ale weich und leicht säuerlich daher, ist muffig wie ein alter Schlosskeller und im Abgang dezent gehopft. Eine nussige Nuance schwingt auch irgendwie mit. Wer mit Brown Ales glücklich ist, könnte hier Happiness erfahren. Für mich ein solider Trunk.

Post author: Bierbert
Bierbert
4 years ago
3.5
Schwere Geschütze fährt die Annapolis Brewing Co mit dem Big Shot Black IPA auf! 7,1% und gehörige 60 IBU bringt dieses Black IPA ins Glas. Dunkelschwarz wie eine Kanonenkugel, mit leicht cremigem Schaum wie eine helle Schmauchspur ballert der Trunk tiefe Frucht- (Sherry) und Hopfennoten um die Ohren. Cascade, Simcoe und Citra Hopfen versprechen geballte Hoppiness, dunkle Malze die brennende Basis. Beim Geschmack gehen die eher süßlichen Geschmacksknospen gleich auf Verteidigungsmodus, um der schweren Bitterness auszuweichen. Doch schon umspült eine sanfte Malznote den Gaumen, um den Bitter-Brand zu löschen. Doch der wird unlängst von der trockenen Hopfenbittere erstickt und hinterlässt kein Trümmerfeld, jedoch einen schweren Geschützeinschlag zurück...

Post author: Bierbert
Bierbert
4 years ago
3.5
Noch ein Stubbie der Annapolis Brewing Co, diesmal das MASH Valley Pale Ale. Der wunderbar bernsteinfarbene Trunk mit 5,7% und 41 IBU ist nach den 4 Hopfensorten Mosaic, Amarillo, Simcoe und Horizon benannt. Beim Aroma mischen sich dezente Pinienaromen in einen eher muffigen Grundtenor, ergänzt durch eine leichte Fruchtnote (Traube?). Geschmacklich knüpft das Pale Ale beim Aroma an - weich am Gaumen schwingen Citrus und so ein Pine-Waldaroma mit. Die Bitterness ist ausgeprägt, ohne den Mund zusammenzuziehen. Not too bad.

Post author: Bierbert
Bierbert
4 years ago
3.0
König Georg III ist Namenspatron für dieses Porter der Annapolis Brewing Co. Das dunkle Schwarze mit karamellig kurzlebigem Schaum bringt 5,5% und 33 IBU ins Glas. Verwöhnt wird die Nase durch intensive Kaffee-, Karamell- und Schokoladennoten. Hingegen bleibt dieses tolle Aroma dem Gaumen ein wenig verborgen. Obwohl 5 Malzsorten verbraut sind, vermisse ich hier das gewisse Etwas. Das Porter ist relativ spritzig und bringt eine spürbare Säure mit dezenter Herbe mit. Doch so ganz will der Funke trotz aller Trinkbarkeit nicht überspringen.

Post author: Bierbert
Bierbert
4 years ago
3.0
Von der Annapolis Brewing Company stammt das 14 IBU und 4,9% starke Fenwick's Ale - benannt nach einem früheren britischen General und ersten Lieutenant Governor der kanadischen Provinz Nova Scotia. Das Golden Ale kommt leuchtend goldgelb klar ins Glas, der feinporige Schaum ist so haltbar wie der Knall einer Kanonenkugel. Beim Aroma gibt es minimale Hopfen- und Malznoten sowie einen leicht muffigen Touch. Geschmacklich ist der Trunk wenig komplex, sondern einfach getreidig, erfrischend und hinten raus mit leichten Malz- und Hopfennoten versehen. Leicht trinkbares Ale ohne große Ansprüche - gut für den Sommerabend oder zum Essen.