
Malts:Barley Malt, Wheat
Unfiltered
Reviews

Berch
@ Mr. Hop2 months ago

3.0
TĂŒrchen 22
đ getrĂŒbtes rotbraun; feinporiger, stabiler Schaum
đđ» typische Weizennoten schimmern durch, GewĂŒrze und KrĂ€uter ĂŒberlagern diese jedoch
đ Dieses "gin infused' Bier wirkt schon harmonischer, als das vorherige, wirklich damit anfreunden kann ich mich aber auch hier nicht.
Vom ordentlich starken Weizen merkt man eine gewisse SĂ€migkeit sowie eine leichte SĂŒĂe und die Grundnote bleibt vorhanden, aber Ă€hnlich wie in der Nase kommen auch am Gaumen die ZusĂ€tze wie Koriander, Fenchel, Wacholder, etc. deutlicher zum Tragen.

Markus
@ Mr. Hop3 months ago

4.6
Hooglander Bier - Botanic Gold Prösterchen
BĂ€hm - TĂŒrchen 22 fĂ€llt mit goldenem Döschen mit Getöse ins Haus. Der erste Schluck, smooth, alkoholisch und reif bananig lĂ€sst noch den Weizenbock erkennen und dann wird es scharf, wĂŒrzig und KrĂ€uter wie Wacholder, Kardamom, Koriander & Co. ĂŒbernehmen das Regime. Machen dabei Dampf, bringen Nadelholz ins Spiel und verwirbeln Geist und Geschmack durcheinander. Der Gin-KrĂ€uter-Garten hĂ€ngt dabei ordentlich an den Geschmacksknospen ab. Extrem!
Aussehen und Nase (dunkles Blockmalz) wirken dagegen fast bieder.
Anstrengend aber faszinierend und wahrlich aus dem Mr. Hop Chemiebaukasten. 4/4/4/5

THuhnfisch
@ Mr. Hop3 months ago

3.0
Hooglander | Botanic Gold | Gin Infused Imperial Dunkel Weizen
TatsĂ€chlichâŠ.
âŠ.kann ich den Gin in diesem rotbraun trĂŒben Weizenbock riechen, womit ich gar nicht gerechnet habe. Sonst kommen aber keine Aromen in meiner Nase an.
Gustatorisch sieht das dann anders aus. Allerdings nicht so, wie ich es erwartet hÀtte.
Mit einem Weizenbock hat es eher nichts zu tun, zu sehr schmecken die vielen KrĂ€uter und GewĂŒrze hervor. GewĂŒrzbier trifft es schon eher.
Es ist trocken, leicht sĂ€uerlich und mir auch nach dem fĂŒnften Schluck nicht zugĂ€nglich.
Nein, Botanic Gold und ich passen nicht zusammen.
Kommt vor und ist nicht schlimm. Es hat bestimmt seine Liebhaber.
Ich gebe neutrale 3 Sterne.

Nico
@ Mr. Hop3 months ago

4.0
Das Botanic Gold von Hooglander befindet sich hinter der 22. TĂŒr des Mr. Hop Adventskalenders.
Zu allererst ist zu bemerken, daĂ dieses Bier mitnichten golden ist.vea ist eher kastanienbraun und trĂŒb. Der Schaum ist ansehnlich feinporig und beige.
Ein Weizenbock soll es also sein. In der Nase versteckt er sich noch.
Geschmacklich ist der Bock da schon prĂ€senter. Ich muss es zugeben. Ich erschmecke keinen Gin und keine KrĂ€uter, da ich hin einfach nicht versiert genug bin. Was ich aber herausschmecke sind die weizenbockige GewĂŒrznelke. Das einzige was ich hier mit Gin assoziiere ist der trockenere Grundton. Ansonsten lĂ€uft das Bier schön smooth rein und weiĂ durchaus zu gefallen.
Von der "GrandiositĂ€t" hĂ€tte ich mir einen frĂŒheren Einsatz dieses Bieres im Kalender gewĂŒnscht um zum Ende hin noch eine Steigerung zu haben.

Micha_81
@ Mr. Hop3 months ago

3.6
Wir schreiben Neuanlage 20 bei Mr. Hops Adventskalender-TĂŒrchen 22, und im ersten Moment dachte ich "oh nein, schon wieder ein Gin infused" Craftbeer. Doch vielmehr sind hier besondere Zutaten zur Veredelung dieses dunklen Weizenbocks (man nennt es mal wieder Imperial Weizen) im Kessel, die man eigentlich in einen Gin destilliert. Wacholder, Koriander, Engelwurzen, Zimtstange, SĂŒĂholz, Orange, Ingwer, KamillenblĂŒte und Stechwinde sollen die weizenbierige Basis zum Botanic Gold aufwerten. Und Hooglander enttĂ€uschte in den letzten Jahren nie. Ins Glas strömt ein trĂŒb haselnussbraunes Bier. Die Krone ist hellbeige und nicht der Rede wert. Der Duft geht schon deutlich in Richtung der verbrauten Gin-Botanicals und ist krĂ€uterig und fruchtig frisch, aber vernachlĂ€ssigt das dunkle Weizen- und Hefe-Attribut. Geschmacklich kommt die dunkle Weizen-Basis schon eher zur Geltung. Und ja, ich mag auch alles, was auf der Gin-Seite aromatisch passiert. Die benannten Zutaten sind schon prĂ€sent, doch ehrlich gesagt wĂŒrden mir diese als Gin-Tonic besser gefallen als in einem dunklen Weizenbock oder Imperial Weizen or whatever vermischt. Zwischen genialem Mix und unnötigem Gepansche verbleibe ich unentschlossen und ratlos und wĂŒrdige das objektiv interessante Ergebnis, ehe ich daran verzweifle.

CervesiumHH
@ Mr. Hop3 months ago

3.8
Die Nr. 22 aus dem Mr. Hop Adventskalender ist erneut ein "infused", dies als Imperial Dunkel Weizen. GlĂŒcklich macht es mich jetzt erstmal nicht.
Optisch ist nichts zu meckern. Dunkelbraun, trĂŒb und mit mittelporiger, beiger Blume.
Die Nase signalisiert als erstes "Nadelbaum". Dann wird es krÀuterig, ohne das ich etwas eindeutig identifizieren kann.
Der Antrunk ĂŒberrascht mich und das doppelt. Zum einen fĂ€llt mir kaum Alkohol auf. Mit dem "infused" ist man in dieser Richtung offenbar sparsam umgegangen. Andererseits ist es eine KrĂ€uter-/GewĂŒrzbombe. Thymian, Rosmarin, Wacholder, Zimt, Koriander und sicher auch noch andere "botanicals", die ich nicht herauszuarbeiten vermag.
Wenn man mal vom Bierstil ausgeht, hat es fĂŒr mich mit Weizen nichts zu tun. Als GewĂŒrzbier ist es aber sehr intensiv und durchaus spannend.
Wenn ich anfangs nicht glĂŒcklich war, sag ich nun, es ist ein Mr. Hop-Laborergebnis, welches sicher nicht alle als gelungen bezeichnen werden; mich spricht es aber durchaus an. Also am Ende doch (fast) glĂŒcklich.