Brouwerij Van Viven
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Brouwerij Van Viven
Belgium


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Reviews

Post author: Micha_81
Micha_81
@ Meyer-Getränke (Craftbeer-Shop)
4 days ago
4.4
Als letztes Van Viven Bier gibt sich das Imperial IPA die Ehre - dunkler Bernstein bis Mahagoni. Gemischtporiger, altweißer Schaum türmt sehr ordentlich on top. Schon der Duft verrät, dass das was für mich ist - mit harzigen Dörrobstanklängen, vielleicht ein paar Waldbeeren und etwas Toffee. Gehopft wurde mit Simcoe und Tomahawk, einem mit Columbus verwandten Bitterhopfen, dem ich von heute an gesteigerte Aufmerksamkeit schenke. Die 8 Volumenprozent sind bestens eingebettet, aber das DIPA erstarkend präsent. Die harzige Bittere weckt Arrogant Bastard Erinnerungen. Nachdem kein Van Viven Bier auch nur ansatzweise Schwächen zeigte, gibt's hier noch mein persönliches Highlight der verkosteten sechs.

Post author: Micha_81
Micha_81
@ Meyer-Getränke (Craftbeer-Shop)
5 days ago
4.3
Das Viven Chocolate Stout ist pechschwarz und erhebt eine sehr ordentliche, haltbare, dunkelbeige Krone - teils gemischtporig, teils feiner. Die Nase vernimmt neben Kakao vor allem Kaffee und nussige Noten. Geschmacklich breitet sich wie erschnuppert ein ausgewogener, nicht gerade leichter, aber keineswegs schwerer Nachtisch im Mundraum aus. Die schokoladigen Kakaonoten werden von Kaffeebittere und Herbe sowie nussiger Rustikalität begleitet - rund und semi-komplex. Zucker, Laktose, Kakaonibs und Magnum als Hopfen sind im Kessel. Ein echtes kleines Highlight unter den Chocolate Stouts. 30 IBUs liegen an.

Post author: Micha_81
Micha_81
@ Meyer-Getränke (Craftbeer-Shop)
6 days ago
3.9
Van Vivens Original Blond fließt trüb gelb ins Glas und schmückt sich mit gemischtporigem, sehr ordentlich hohem und ebenso beständigem Schaum. Der Duft ist etwas verhalten mit hefigen Zitrussanklängen, die hier und da in Richtung Witbier tendieren, sowie etwas hellem Steinobst (Aprikose und Quitte). Der Antrunk folgt sehr Nase sehr genau und gestaltet sich ebenfalls zurückhaltend, halbtrocken hefig/hellmalzig und mit gelbem Steinobst. Das ist nicht komplex, aber um so solider und qualitativ wirklich prima gemacht. "The Art of Belgian Brewing" heißt es auf dem Etikett. Nicht mehr und nicht weniger bekommt man hier auf sehr süffige und angenehme, da nicht zu spritzige Art. Auch werden wieder -wie beim Viven NEIPA- leichte Fanta-Assoziationen geweckt - mit Herbe statt Süße. Viven enttäuscht auch beim vierten von sechs Verkostungs-Bieren nicht.

Post author: Micha_81
Micha_81
@ Meyer-Getränke (Craftbeer-Shop)
7 days ago
4.0
Heute kam pünktlich Van Viven Nachschub, also geht die Tasting-Reihe weiter mit dem New England IPA - gehopft mit Amarillo, Citra und Simcoe und mit nur 4.1% vielleicht ein wenig zu leicht? Wir werden sehen. Im Glas findet sich ein trüb gelbes Bier ein - mit hohem, sahnig feinem und enorm haltbarem Schaum. Der Duft ist ein tropisches, zitrusfruchtiges Potpourri. Minimal harzige Nuancen blitzen durch sowie ein Hauch Sahnebonbon. Der Antrunk ist äußerst frisch, mit unterschwellig belgisch prickelnder Carbonisierung und einem cremigen Mundgefühl. Die Zitrusnoten zeigen Anklänge von Fanta, aber mit dezenter Herbe und Bittere statt Süße. Der relativ niedrige Alkoholgehalt ist an keiner Stelle ein Nachteil. Dieses NEIPA macht seine Sache richtig gut - schlank aber nicht dünn. 2100. Bier übrigens :-)

Post author: Micha_81
Micha_81
@ Meyer-Getränke (Craftbeer-Shop)
8 days ago
4.1
Vivens Smoked Porter ist eine tiefschwarze Teergrube und schmückt sich mit festem, feinem, beigem Schaum - hoch und haltbar wie Bauschaum. Röstige bis leicht rauchige Kaffeenoten für die Nase - eher wie ein sprödes, trockenes Schwarzbier statt Kaffeebohnen-Schmeichelei. Der Antrunk macht es nach und präsentiert sich weich aber auch rustikal und trocken röstmalzig. Die Rauchigkeit ist eher niedrig, und im Ausklang dringt semi-liebliche bis zartbittere Schokolade hervor. Persönlich hätte ich mehr Smoke erwartet, und für ein Porter geht's doch etwas sehr Richtung Schwarzbier und Dry Stout. Schmecken tut's trotzdem sehr.

Post author: Micha_81
Micha_81
@ Meyer-Getränke (Craftbeer-Shop)
9 days ago
4.2
Zwei Van Viven Biere sind am Start - weitere bestellt. Das Viven Master IPA beginnt und hat mit Merkur, Nelson Sauvin und Citra als Hopfen satte 50 IBUs im Gepäck. Fast nektarartig trüb und satt orange im Glas - oben drauf eine hohe, sahnig feste Schaumkrone mit perfekter Verweildauer. Optisch geht's nicht schöner. Die Nase folgt so klassisch wie gut mit Exotik von Maracuja über Grapefruit bis Ananas. Auch harzige Noten sind dabei, während sich die 7% Alkoholgehalt nicht gänzlich verstecken. Der Antrunk bestätigt die Nase vollkommen. Der erschnupperte Tropenobstkorb und harzige Bittere geben sich über einem satten Malzkörper die Hand, während nach hinten raus die Umdrehungen dezent hallo sagen. Crispness und trockene Bittere tendieren deutlich in Richtung West Coast, und unterschwellig bleibt das Master IPA prickelnd frisch und saftig. Sehr gut gemacht - einzig der Alkohol hätte noch besser versteckt werden können und macht einen auf Double IPA.