
Hops:Perle, Tradition
Malts:Barley Malt, Oat, Wheat
Unfiltered
Reviews

THuhnfisch
@ Geschenkt bekommen1 month ago

3.5
Yankee & Kraut | Alman's Weisse
Extrem hässlich….
….ist das Dosendesign und ich hätte es garantiert nicht gekauft, auch wegen der türkischen Verballhornung der/des Deutschen.
So danke ich meiner (tatsächlich) lieben Schwester dafür.
Nichts für ungut. Ich habe Humor, liebe Überzeichnungen, gerade in Form von Karikaturen, kann über uns Deutsche meistens eh nur noch lachen und trotzdem finde ich diese Dose einfach nur plump blöde und das Niveau knapp unter der Bodenplatte unseres Kellers.
Immerhin fließt keine ätzende Flüssigkeit aus fer Dose, sondern ein gelbgoldenes, etwas trübes Weissbier mit länger anhaltendem Schaum, das nach Banane, Beeren und Gewürznelke riecht, durchaus klassisch also.
Mehr beerig säuerlich als bananig süß ist der erste Schluck, tatsächlich aber auf alle Fälle gut abgestimmt, sodass die Säure nicht überhand nimmt.
Anfangs ist es etwas stärker karbonisiert und der schlanke Malzkörper gibt auch seinen Teil dazu, daß es frisch und süffig wirkt.
Im weiteren Verlauf kommen bei weichem Mundgefühl Citrus-Aromen auf, die es endgültig zu einem unkomplizierten Sommerbier machen.

Der_Bienenmann
@ Craftbeer-Shop.com1 year ago
3.5
Das Alman‘s Weiße steht vor mir.
Ein trübes orangenes Weißbräu.
Es riecht hefig und auch etwas säuerlich. Ich bin gespannt.
Ja, eine gewisse säuerlichkeit bleibt bestehen. Dazu klassische Noten. Hefebanane und auch Nelke im Abgang.
Interessantes Weißbier. Mir hat’s gefallen.

Micha_81
@ Meyer-Getränke (Craftbeer-Shop)1 year ago

3.4
Yankee & Kraut zeichnen mit der Dose das Bild des hässlichen, schnauzbärtigen, fettversifften "Alman's" (widerlicher Begriff, wie ich finde) und brauen die beinhaltete Weisse mit Gersten-, Weizen- und Hafermalz. Das Bier ist trüb orange und perlt recht üppig unter der mittleren, gemischtporigen Schaumkrone. Der Duft ist leicht hefebananig, weizenmalzig, aber auch herb fruchtig mit Orangenschale und belgisch anmutenden, gelben Früchten. Der Antrunk bestätigt die Nase. Die Weisse ist zunächst bedingt cremig, da überdurchschnittlich carbonisiert. Hefe- und Weizenmalz-Aromatik gehen in Ordnung, gehen jedoch in der trockenen, fruchtigen Hopfung anfangs etwas unter. Auch leicht alkoholische Züge sind riech- und schmeckbar. Mit etwas Standzeit beruhigt sich das prickelnde Mundgefühl und das Bier wird vollmundiger und aromatisch stilecht - mit einer zitrusfruchtigen Säure statt belgischer Hopfen-Abschweifungen. So ganz vermag ich die Weisse nicht zu verstehen, und das Dosen-Design ist irgendwie abartig schräg (auf uncharmante Weise). So bleibt dieser Neuanlage und Erstbewertung nur ein mittelmäßiger Gesamteindruck.